News

27.04.2018

800 Jahre Stadt Felkirch

'von Hugo bis Dato'

Unsere Clubschwester Monika Wagner ist seit 3 Jahren die Projektleiterin der 800-Jahr Feierlichkeiten der Stadt Feldkirch. Nach Beginn des überaus vielfältigen Programmes, organisierte sie für uns eine Führung durch die interessante Ausstellung „Von Hugo bis Dato“. 


Besagter „Hugo“ war ein damals bedeutender Politiker und Lyriker, der  im Jahre 1218 dem Johanniterorden eine Kirche in „Veltkilch“ schenkte - dies ist die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Feldkirch. Dr. Hans Gruber, der Kurator der Ausstellung führte uns mit erfrischendem Enthusiasmus durch „seine Ausstellung“ und brachte uns die Geschichte der Stadt, ihrer Menschen und Ideale näher. Besonders die Bedeutung der Bildung und des Humanismus in Feldkirch waren ihm - zu Recht - eine besondere Akzentuierung wert.

Herzlichen Dank an Monika Wagner für diese tollen Abend.


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20.04.2018

Frauenvolksbegehren 2018

Innenministerium legt Eintragungswoche fest: 1. bis 8. Oktober

Mehr als 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren  hat sich die Gesamtsituation für Frauen in unserem Land deutlich verändert - aber nicht unbedingt in allen Bereichen zum Besseren. Manche Verbesserungen, die damals in Familien- und Arbeitsrecht durchgesetzt worden sind, sind heute zahnlos und müssen angepasst werden.

frauenvolksbegehren.at unterstützen - (c) frauenvolksbegehren
frauenvolksbegehren.at unterstützen - (c) frauenvolksbegehren

Nach 20 Jahren gibt es nun ein neues Frauenvolksbegehren. Diese Initiative wurde durch Hanna Herbst und Andrea Hladky ins Leben gerufen. Man kann in allen neun Bundesländern in Arbeitsgruppen mitmachen, aber auch Spenden sind willkommen.  
Am 12. Februar begann das Einleitungsverfahren, in dem mehr als 8401 Unterstützungserklärungen gesammelt werden mussten. Innerhalb von nur acht Tagen wurden bereits mehr als 100.000 Unterschriften registriert. Jede geleistete Unterschrift – egal ob analog bei den Gemeindeämtern oder digital per Bürgerkarte – zählt auch bereits für das Volksbegehren.

Ursprünglich war geplant am Frauentag, dem 8. März,  die  Unterschriften im Innenministerium einzureichen. Dort wird nach Prüfung der Formalismen ein Termin für das tatsächliche Volksbegehren festgelegt. Dann sollen innerhalb einer Woche soviele Unterschriften wie möglich gesammelt werden, damit die Anliegen der österreichischen Frauen auch im Parlament behandelt werden müssen. Die mindestens notwendigen 100.000 Unterschriften dafür wurden sensationell bereits nach acht Tagen erreicht! Damit ist sicher gestellt, dass das Frauenvolksbegehren 2.0 im Nationalrat behandelt werden muss.

Ende Februar waren bereits mehr als 200.000 Unterstützungserklärungen abgegeben worden. Am Abgabetag, dem 4. April 2018, konnten im Innenministerium  247.436 Unterschriften gezählt werden. Das BMI hat nun eine "Woche der direkten Demokratie" ausgerufen und für den 1. bis 8. Oktober  2018 festgelegt.

Alle bis jetzt abgegebenen Unterschriften zählen bereits für das Volksbegehren.  Aber: In der Woche des Frauenvolksbegehrens zählt jede weitere Stimme.


Die wichtigsten Forderungen sind:
Gerechte Arbeitswelt
- Gleiches Entgelt für gleiche Arbeit
- 50 % Quote in Wirtschaft und Politik
- Allgemeine 30 Stunden-Arbeit, damit die unbezahlte Arbeit (Familie) gerecht verteilt werden kann
Familie, Gesundheit und mehr Sicherheit
- Armut bekämpfen, insbesondere von Alleinerzieherinnen - durch staatlichen Unterhaltsvorschuss
- Flächendeckende, kostenlose, ganztägige, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung für alle, die ihre Vollzeitbeschäftigung wieder aufnehmen wollen
- Verbot sexistischer Werbung und Förderung klischeefreier Medieninhalte
Teilhabe, Respekt und Wertschätzung
- Frauen und Mädchen sollen über ihren Körper selbst bestimmen können. Dazu gehören gratis Verhütungsmittel, legale Schwangerschaftsabbrüche
- Offensive für Gewaltprävention und –schutz, damit Frauen und Mädchen sicher vor psychischer und physischer Gewalt leben können
- Schutz von Frauen und Mädchen, die sich auf der Flucht befinden. Sie werden häufig Opfer sexueller Gewalt und Menschenhandel. Hier ist akuter Handlungsbedarf gegeben.

Hier der direkte Link zur Webseite des Frauenvolksbegehrens.

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11.03.2018

'Sticken und Beten'

Vortrag von Jolanda Spirig am Weltfrauentag 2018

Am 8. März, dem Weltfrauentag, haben sich die Sorores des SI-Clubs Bregenz/Rheintal etwas Besonderes einfallen lassen: "Sticken und Beten"‚ in der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz. Wer glaubt, dass an diesem Abend mit Nadel und Faden gestickt und gebetet wurde, der irrt. Viel mehr ging es im Vortrag der Schweizer Autorin Jolanda Spirig um ihr neues Buch über die Geschichte einer Textil-Dynastie aus Rebstein (Kanton St. Gallen). Spirig beleuchtet darin den Aufstieg der Familie Jacob Rohner, der 1873 mit seinem Bruder Johannes einen Stickereibetrieb gründete. 

Starke Frauen – damals wie heute
In ihrem Buch beleuchtet Spirig die Stellung der Frauen in der Familie Rohner in einem streng katholischen Umfeld. Beeindruckend beschreibt sie deren Leben als standesgemäß verheiratete Ehefrauen mit großer Kinderschar. Dabei fällt auf: Sie waren meist die treibende Kraft hinter ihren angeheirateten Männern und folgten ihnen nach deren frühem Tod ganz selbstverständlich in den Verwaltungsrat des Traditionsunternehmens. Und sie waren darin sehr erfolgreich. 
Die gute Stube, eine gute Sache
Im Anschluss an den Vortrag luden die Sorores des SI-Club Bregenz/Rheintal zum  Austausch über das gerade Gehörte bei Getränken und selbstgemachten Köstlichkeiten. Der Erlös des Abends in Höhe von 1.000 Euro geht an die 'Gute Stube'. Das ist ein Projekt der 'Offenen Jugendarbeit Bregenzerwald', in dessen Rahmen regelmäßig interkulturelle Mädchentreffen organisiert werden. Der SI-Club Bregenz/Rheintal möchte mit regelmäßigen Veranstaltungen wie dieser Lesung einen Beitrag für die Stärkung der Frau leisten.


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22.02.2018

Großer „Soroptimist Künstlerinnenpreis Linz 2018“

Die vier Linzer SI Clubs – Club Linz I, Club Linz Fidentia , Club Linz Lentos, Club Juvenilia Linz – haben gemeinsam ein interessantes Projekt gestartet und den „Soroptimist Künstlerinnenpreis Linz 2018“ ins Leben gerufen.

Theresa Wimberger, Elisabeth Mitterlehner, Manuela Reichert, Lisi Mader - © Wolfgang Winkler
Theresa Wimberger, Elisabeth Mitterlehner, Manuela Reichert, Lisi Mader - © Wolfgang Winkler

Initiatorin Mag. Manuela Reichert, Präsidentin von SI Club Linz I: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, junge  talentierte Künstlerinnen mit geringem Einkommen, gerade beim schwierigen und langwierigen Einstieg  ins freiberufliche Künstlerleben professionell zu unterstützen, da Frauen im Kunstbetrieb immer noch stark unterrepräsentiert und benachteiligt sind.“

Mit dem „Soroptimist Künstlerinnenpreis Linz 2018“ erhalten junge Künstlerinnen eine Chance für eine nachhaltige Entwicklung und professionelle Unterstützung: Durch eine Ausstellung der Arbeiten der Preisträgerinnen und durch drei Preise im Gesamtwert von 14.000 Euro (Hauptpreis 7.000 Euro und 2 Anerkennungspreise zu je 3.500 Euro)

Elisabeth Mitterlehner, Präsidentin vom Club Linz Fidentia, freut sich: „Durch den Zusammenschluss aller vier Linzer Clubs ist es gelungen, ein großes gemeinsames Projekt zur Förderung junger Frauen zu initiieren und ein starkes soroptimistisches Signal im öffentlichen Bereich von Kunst, Kultur und  Bildung zu setzen.“

„Wir möchten mit diesem Preis die angehenden Künstlerinnen  unterstützen, damit sie ihre Rolle in der Gesellschaft und der Kunstwelt selbstbewusst darstellen können. Gemäß unserem Programmfocus: „Female Empowerment“, der für die Zielvorgaben der Agenda 2030 der UNO eintritt, die besagt, dass …die Chancengleichheit bei der Übernahme von Führungsrollen auf allen Ebenen der Entscheidungsfindung …sicherzustellen ist“, bekräftigt Lisi Mader, Präsidentin von Club Linz Lentos.

Die Präsidentin vom Club Juvenilia Linz, Mag. Theresa Wimberger meint:  „Ich finde es wichtig, dass wir junge Künstlerinnen beim Übergang ins Berufsleben unterstützen, da Künstlerinnen oft eine lange finanzielle Durststrecke durchlaufen müssen, bis sie am Kunstmarkt Fuß fassen können und Belastungen im globalisierten Kunstbetrieb ausgesetzt sind, die hohe Flexibilität und Mobilität erfordern.“

Mit einer Pressekonferenz wurde am  15.02.2018 das Projekt den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Einreichfrist läuft von 1. März 2018 bis einschließlich 28. April 2018Bewerben können sich Künstlerinnen, sowie Studentinnen der Kunstuniversität bis zum vollendeten 35. Lebensjahr, die in Oberösterreich geboren oder mindestens seit zwei Jahren in Oberösterreich dauerhaft leben (siehe Ausschreibung). Mittels Portfolio, mit max. 5 Arbeiten, die in den letzten drei Jahren in den Sparten Malerei, Grafik, Bildhauerei, Fotografie, neue Medien oder interdisziplinäre Kunstformen entstanden sind. 

Die Ausschreibungsunterlagen können auf den Homepages der Linzer Clubs Club Linz I, Club Linz Fidentia, Club Linz Lentos, Club Juvenilia Linz und der Kunstuniversität Linz heruntergeladen werden

Für das Projekt konnte eine namhafte Fachjury gewonnen werden bestehend aus Hemma Schmutz, Direktorin des LENTOS Kunstmuseums; Anneliese Geyer, Leiterin der Kunstsammlung des Landes OÖ; Andrea van der Straeten, Univ. Prof. Kunstuniversität Linz, Margund Lössl, Leitung Galerie 422, Soroptimistin; Susanne Purviance, Künstlerin, Vizepräsidentin Vereinigung Kunstschaffender OÖ, Soroptimistin.

Angedacht ist die Fortsetzung des „Soroptimist Künstlerinnenpreises Linz“,  in einem zweijährigen Zyklus, um junge Künstlerinnen auch in anderen Kunstsparten zu fördern.

Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt und laden alle Clubschwestern herzlich ein zum feierlichen Festakt und zur Preisverleihung am 10. Oktober 2018 um 19:00 Uhr im Festsaal des OÖ Kulturquartiers Linz und zur anschließenden Ausstellungseröffnung in der Studiogalerie der KUNSTSAMMLUNG des Landes OÖ. Ausstellungsdauer von 11.10. bis 1.12. 2018, Ort: 4020 Linz, Landstraße 31, 2. Stock, Telefon: (+43 732) 77 20-163 95

Eure Präsidentinnen 

Manuela Reichert, Elisabeth Mitterlehner, Lisi Mader, Theresa Wimberger

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15.02.2018

2 Neue Clubschwestern

Beim Dezember-Meeting konnten wir 2 neue Clubschwestern in unsere Reihen aufnehmen

Elisabeth Türk-Saggel und Kriemhild Büchel-Kapeller
Elisabeth Türk-Saggel und Kriemhild Büchel-Kapeller

Mit der feierlichen "Kerzen-Zeremonie" haben wir beim Dezember-Meeting zwei neue Clubmitglieder aufgenommen: Dr. Elisabeth Türk-Saggel, Juristin, ehemalige Mitarbeiterin beim Europäischen Rechnungshof in Luxenburg, und Dr. Kriemhild Büchel-Kapeller, Angestellte bei der Vbg. Landesregierung im Büro für Zukunftsfragen. Beiden Clubschwestern wünschen wir viele interessante und bereichernde Begegnungen im Kreise unseres weltweiten Netzwerkes.

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